Ostfriesisches Milchschaf

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fritz

Ostfriesisches Milchschaf

Beitrag von fritz » Samstag 26. März 2005, 09:10

Hallo
das juckt mich jetzt doch, dass meine Schafe nicht aufgeführt sind. Mich würde interessieren, wie andere das machen, wenn ein Lamm nur an einer Zitze saugt, und die andere Seite Probleme macht, sprich hart wird und ausgemolken werden muss. Gibt es eine Substanzen oder Methoden, die helfen?
Übrigens hatte ich schon den Tierarzt wegen Entzündungen sprich "Weggen". Bei einer Aue ist ein Milchgang seit dem Lammen vor einem Jahr verengt.
Eine zweite Frage: ich hatte während 2 Wochen Blut in der Milch bei einer Aue, die ich seit einer Totgeburt melke. Wer weiss etwas?

Danke für eure Antworten!

Priska
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Beitrag von Priska » Samstag 26. März 2005, 10:57

Hallo!

Wir haben ein Schaf, das regelmässig eine Euterentzündung macht - seit wir nach ihrem ersten Lammen das Bocklamm geschlachtet haben, und nur das Weibchen noch getrunken hat. Wir haben super Erfahrungen gemacht mit Kuh-Euter-Salbe. Wenn die Milch aus der Hälfte nicht mehr gebraucht wird, gabs Trockensteller, wenn wir wollten, dass die Mutter ihren Job weiterhin machen sollte, gabs andere, dann haben wir dann zweimal täglich ausgemolken und nachher wieder Salbe reingetan. Hat perfekt funktioniert, sie säugte ihre Lämmer nachher wieder....

Das mit der blutigen Milch haben wir auch schon gehabt (bei der gleichen Aue - die rentiert definitiv nicht, ist aber unser Lieblingsschaf, weil unserer erste....). Da hat der Tierarzt von einem geplatzten Äderchen gesprochen, und ihr etwas gespritzt, damit es schneller heilt....

Gruss
Priska

fritz
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Wohnort: engi

Blut in der Milch

Beitrag von fritz » Samstag 26. März 2005, 11:16

Hoi
in der Fachliteratur habe ich etwas gelesen von einer Schwäche von Schafen und Ziegen in der Euterfunktion. Es komme so schneller zu Blut in der Milch. Bei meiner Aue war wohl der Start beim Melken nach der Fehlgeburt das Problem. (zu wenig regelmässiges melken). Aber das die heilung so lange brauchte, wunderte mich schon. Jetzt bin ich immer unsicher, ob es wieder Blut in der Milch haben könnte und ob das für das Trinken schädlich ist. Sollte man diese Milch aufkochen. Wie funktioniert eigentlich das Pasteurisieren? Wenn ich die Milch koche, schmeckt sie mir nachher nicht mehr so.
Apropos Tierarzt: Oft kommen sie mir etwas unsicher vor, was die Milchschafe betrifft. Dagegen scheinen die Leute vom BGK (Gesundheitsdienst Kleinwiederkäuer) die Spezialisten zu sein, aber die wollen, dass man bei ihnen alles mitmacht... eigentlich bin ich bei der Ofm dabei.

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